Union Neuhofen/Krems : SV Entholzer Pichl 1963

Es will einfach nicht sein gegen Neuhofen. War zwar der Gegner über weite Strecken des Spiels die tonangebende Mannschaft - konnte man diesen jedoch ausreichend weit vom Tor weghalten. Eine richtige Entscheidung zu der es jedoch nicht kommen hätte dürfen gab dem Spiel dann einen "Schubser" in Richtung Vorteil Neuhofen.

GASTGEBER TONANGEBEND

Coach Almir Memic musste aufgrund von Verletzungen gegenüber dem Attergau-Spiel umstellen. Auf einem Rasen der nicht Bezirksliga-Nievau hat wußte der Gastgeber von Beginn an zu gefallen. Eine Dominanz über gut 75% des Spielfelds konnte die Neuhofen-Mannschaft rund um Spielertrainer Hieblinger aufbauen - doch gut 20 Meter vor dem Pichler Gehäuse war Schluss mit Lustig. Die Abwehr rund um Torhüter Mathias Eigner stand felsenfest und lies keine Chancen zu. Der eine oder andere Distanzschuß die jedoch allesamt das Ziel mehr oder weniger deutlich verfehlten - mehr Ausbeute konnte die Union im ersten Durchgang nicht verzeichnen. Trainer Memic mußte schon bald wechseln - Pero Tecic konnte nach Verletzung nicht mehr weitermachen - für ihn kam Clemens Hochegger ins Spiel (20.).   

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PICHL GEHT IN FÜHRUNG

Die Pichler schnürrten ein dichtes Abwehrnetz um von sich aus dann immer wieder den einen oder anderen Konter zu spielen. Bis zur 40. Minute klappte dies nicht zu 100%. Mit dem ersten richtig gut gespielten Konter ging die Memic-Elf auch gleich in Führung. Valentin Lemberger bediente seinen Sturmpartner Laszlo Balint mustergültig und der schob zur Führung ein - 1:0 (42.). Bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichterin Wenigwieser passierte nichts mehr und so ging es mit einer knappen Führung in die Kabine.    

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ANFANGSPHASE ALS SPIEGELBILD

Wie schon in den ersten 45 Minuten waren es auch die Gastgeber die nach dem Pausentee das Spielgeschehen fest im Griff hatten ohne jedoch wirklich gefährlich vor das Tor zu kommen. Nach rund 55 Minuten dann fast der Führungsausbau der Pichler - diesmal spiegelverkehrt! Laszlo Balint schickte Valentin Lemberger auf den Weg und dieser lief alleine auf das Neuhofen-Tor zu, der Abschluss leider zu schwach und so landete der Ball neben dem Tor - weiterhin die knappe Führung für den SVP (55.)  

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SITUATION ZU DER ES NICHT HÄTTE KOMMEN DÜRFEN

Fortuna war auf Seiten der Neuhofner, eine richtige Entscheidung von der sehr souveränen Schiedsrichterin Wenigwieser, zu der es jedoch gar nicht kommen hätte dürfen brachte für den Gastgeber die richtige Richtung, was war passiert? Nach einem Kopfball wollte unser Torhüter über den Köpfen der Neuhofner den Ball abfangen, wurde dabei jedoch regelwidrig behindert. Nur Sekundenbruchteile später spielte unser Kapitän Ingo Bizjak den Ball im Fallen mit der Hand. Ein Pfiff ertönte und es gab Elfmeter sowie Rot für unseren Kapitän, nach dem Pfiff waren sich alle Pichler sicher dass das Tormannfoul geahndet wurde - da irrten wir. Der fällige Elfmeter wurde souverän verwandelt - nun war Neuhofen voll da und der SVP mit einem Mann weniger konnte nichts mehr entgegen setzen.   

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ZWEITE MANNSCHAFT VERLOR UNNÖTIG

Wenig Licht und viel Schatten derzeit bei unserer 2. Mannschaft, ein Spiel gegen den Vorletzten der Tabelle (Pichl ist Tabellenletzter) hätte nie und nimmer verloren werden müssen. Mit einem derartigen Auftritt wie im ersten Drittel der Spielzeit kann man kein Spiel gewinnen. Was möglich wäre hat man immer wieder in kurzen Sequenzen gesehen nicht umsonst endet ein solches Spiel mit 6:4. Wenn man ein Spiel so verliert darf man sich über den Schiedsrichter (keine 3er Besetzung) nicht aufregen, obwohl es mehrmals dazu Veranlassung gegeben hat. Da muss sich jeder einzelne Spieler selber bei der Nase nehmen und ganz kritisch in den Spiegel schauen.


STIMMEN ZUM SPIEL

Almir Memic (Trainer SV Entholzer Pichl 1963): "Wir haben gekämpft und waren auf einem guten Weg, leider kämpfen wir gegen den Abstieg und somit haben wir das nötige Glück nicht immer auf unserer Seite. Jetzt wird es schwierig nicht weniger als fünf Spieler fallen für die nächste Runde aus."

Roman Fuchsberger (Sektionsleiter SV Entholzer Pichl 1963): "Heute wäre ein erster Punktgewinn gegen Neuhofen möglich gewesen, Frau Wenigwieser hat sich auch glaubhaft entschuldigt, das rechne ich ihr hoch an - sie hat gut gepfiffen - eben nur in dieser einen Situation falsch entschieden, aber das ist so im Fußball. Wir müssen das 2:0 machen dann kommt Neuhofen nicht mehr zurück. Gegen Allhaming wird es nun ganz schwer aber enorm wichtig."

Siegfried Deutschbauer (Sportliche Leiter SV Entholzer Pichl 1963): "Aufgrund der kämpferischen Leistung hätten wir uns einen Punkt verdient, daraus ist nichts geworden. Jetzt kommt ein wichtiges Heimspiel - darauf legen wir den Fokus und werden auch dezimiert mit voller Wucht dagegen halten - denn unsere Burschen können das."

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