SV Entholzer Pichl

Die Idee zu einem Sportverein

©Foto: Gemeinde Pichl
Obmann Ing. Walter Neuwirth

Im Sommer 1962 fanden Vorgespräche zu Bildung eines unabhängigen Sportvereines in Pichl statt, die zur Ausarbeitung und Einreichung von Statuten bei der Sicherheitsdirektion führten. Alle 3 Ortsparteien wurden gebeten, je 2 Mitglieder bzw. Vertreter zu nominieren. Aus diesen "Ordentlichen Mitgliedern" wurden dann in der konstituierenden Sitzung am 28. Februar 1963 folgende Funktionen bestimmt:

 

 

Obmann: Ing. Walter Neuwirth
Obmann Stv.: Hermann Schönmayr
Schriftführer: Franz Lehfellner
Schriftführer Stv.: Max Freimüller
Kassier: Engelbert Mieringer
Kassier Stv.: Alois Faisthuber
Beirat: Josef Niederwagner

 

Das Gründungsjahr 1963

Obmann-Stv. Hermann Schönmayr

 

Die Aufnahme in den O.Ö Fußballverband erfolgte am 8. August 1963. Bereits in diesem Sommer wurde der Spielbetrieb in der 3. Klasse aufgenommen. Als erster Sektionsleiter fungierte damals Karl Arthofer, welcher jedoch im Frühjahr durch Heinz Hochhauser sen. abgelöst wurde. Als 1. Trainer stand Andreas Paszmann zur Verfügung.
Das Erste Meisterschaftsspiel fand am 1. September 1963 in Vorchdorf statt und wurde mit 0:8 verloren. Die Mannschaft erreichte im 1. Spieljahr den 7. Tabellenplatz.

 

 

Übersiedlung und 1. Meistertitel

©Foto: SV Pichl

Mit der Meisterschaft 1965 übersiedelte der Verein auf die heutige Spielstätte in der Pichler Ortschaft Winkelfeld, von daher kommt auch der Stadionname Winkelfeldstadion!

1968 wurde Rudolf Montag aus Wels als neuer Trainer verpflichtet. Die Spieler Helmut Bauer und H. Armbrüster wurden ebenfalls in dieser Zeit verpflichtet. Man eilte in der Meisterschaft von Sieg zu Sieg. Bereits in der 5. Runde wurde die Tabellenführung erobert und der Vize-Herbstmeistertitel wurde erreicht. Nun wollte man unbedingt den 1. Meistertitel der jungen Vereinsgeschichte erobern. Im Winter wurde die Mannschaft nochmals mit Gerhard Schlager verstärkt. Bereits in der 1. Frühjahrsrunde wurde die Tabellenspitze zurückgeholt und bis zum Schluss nicht mehr abgegeben. Torschützenkönig wurde Johann Hochhauser mit 26 Volltreffern - der 1. Meistertitel der Vereinsgeschichte war perfekt!

 

 

1971 - Heinz Hochhauser führt den SVP zum 2. Meistertitel

©Foto: SV Pichl

Für diese Meisterschaft nahm man sich wieder sehr viel vor. Trainer Montag wurde von Heinz Hochhauser (später Trainer bei BNZ Vöst Linz, SV Josko Ried, FK Austria Wien, FC Kärnten, FC Superfund Pasching, Akademieleiter FC Red Bull Salzburg, Sportdirektor FC Red Bull Salzburg) abgelöst. Die Begeisterung bei der Jugend wurde immer größer, und das Ziel hieß einfach, Meister zu werden. Der Spieler Wolfgang Hartl wurde zu Eintracht Wels abgegeben. Als Neuerwerbung wurde Kudlacek von Union Wels vorgestellt. Zu Beginn der Meisterschaft war die Mannschaft noch zu unerfahren. Es dauerte bis zur 6. Runde bis der der 1. Sieg gegen Stadl Paura gefeiert werden konnte. Riesige Enttäuschung nach dieser missglückten Herbstmeisterschaft Trainer Hochhauser motivierte die Spieler vor Beginn der Frühjahresmeisterschaft neu und sprach von einer theoretischen Chance auf den Titel. Erst in der 6. Frühjahresrunde gab es die erste Niederlage gegen den Erzrivalen Offenhausen. Dies schien das endgültige aus für die Titeljagd zu sein. Durch Niederlagen der Rivalen kam jedoch unsere Chance wieder. Im letzten Spiel in Rüstorf erzielte 2 Minuten vor dem Abpfiff Erwin Nöbauer den entscheidenden Siegtreffer! Der SV Pichl war wieder Meister!

 

 

Kader dieser Saison:
Stadlmaier, Bauer, Fuchsberger, Gebetsroither, Fischer, Nöbauer, Putz, Buchleitner, Arthofer III, Finzinger, Brandstätter, Oberndorfer, Rösler, Grecksamer, Hochhauer I u. II, Berghammer;

1976/77 - Aufstieg in die 2. Landesliga

©Foto: SV Pichl

Durch eine Ligen - Reform der zufolge die ersten 5 aus der 1. Klasse in die Bezirksliga aufstiegen, gelang uns die mit dem 4. Platz aus der Saison 1975/1976. Erstmals spielte der SV Pichl in der Bezirksliga. Man fragte sich vor der Saison ob diese Mannschaft bestehen könnte. Eine Bombenkameradschaft stärkte die Mannschaft von Beginn an. Trainer Hümmler konnte die Neuzugänge Rudolf Binder, Werner Arthofer und Rudi Bucher begrüßen. Zu Beginn setzte es eine Niederlage in Natternbach, in der 2. Runde konnte jedoch bereits Bad Schallerbach abgefertigt werden. In der 7. Runde gab es einen 6:0 Kantersieg in Gurten. Ab diesem Spiel kam die Pichler Torlawine ins Rollen und die Gegner wurden reihenweise besiegt. Bereits in der 10. Runde übernahm die Mannschaft die Führung und wurde Herbstmeister. Im Frühjahr wurden die Gegner auch wieder von unserer Torfabrik (99 Tore!!!) überrollt. Die Sensation war perfekt, wir waren Meister und stiegen in die 2. Landesliga auf. Der SV Pichl erstmals in der 2. Landesliga!!!

Kader SVP dieser Saison:
Fuchsberger, Stadlmaier, Bauer, Hartberger W., Strohofer, Nöbauer, Putz, W. Arthofer, Fleischhacker, Kepplinger, Fischer, Hochhauser Gerhard, Johann Deixler, Binder, Hochhauser Wolfgang, Brandstätter und Arthofer Josef;

 

 

1978 - Einweihung des neuen Vereinsheims

©Foto: SV Pichl

Im Jahr 1976 wurde mit dem Bau des Vereinsheims begonnen. Es sollte ein kleines Schmuckkästchen werden und alle halfen beim Bau mit. 1978 war es dann soweit und es konnte die alte Holzkabine in Pension geschickt werden. Gleichzeitig wurde auch ein Trainingsplatz auf dem heutigen Gelände errichtet. Zur Eröffnung lud man sich damals den LASK ein und es wurde eine sehr schöne Einweihung. 3 damalige Lask-Spieler Pichl waren später in Pichl Trainer (Josef Schröttner, Wilhelm Harreither, Karl Meister). 

 

 

1989 - Aus dem Fußballplatz wird ein Stadion

©Foto: SV Pichl

War es für die damalige RAIKA WELS einer der bittersten Momente, so war der Konkurs des damaligen Bundesligisten für den SVP ein Glücksmoment. Aufgrund des Endes kam der SV Pichl zu einer Tribüne. Bei den Welsern als Presse- und VIP-Tribüne genützt wurde diese in mühevoller Arbeit in Wels zerlegt und im Pichler Winkelfeld wieder aufgebaut. Unsere Tribüne fügt sich durch die Holzbauweise perfekt in das Landschaftsbild ein. Bis heute bietet sie für knapp 400 Besucher einen Sitzplatz und Schutz vor Regen.

 

1992 - war die Landesliga vorerst Pichler Geschichte

Nach einer sehr dürftigen Vorstellung während der gesamten Saison ging es für die Pichler Kicker im Jahr 1992 von der 2. Landesliga-West zurück in die Bezirksliga-Süd.

In den folgenden Jahren kam es zum Umbruch in der Pichler-Mannschaft und viele junge Spieler schafften den Sprung von den Junioren in die Kampfmannschaft. Es waren harte Jahre, wo einiges an Lehrgeld bezahlt wurde und ein weiterer Abstieg nur knapp verhindert werden konnte. Doch Trainer wie Josef "Jolly" Schröttner und Willi Harreither prägten diese junge Pichler Mannschaft.

 

 

1995 - Hausruck-/Salzkammergut CUP-Sieger

©Foto: SV Pichl

Nach Siegen über die Landesliga Vereine Union Weißkirchen, SV Grieskirchen, WSC/Hertha Wels, ATSV Sattledt und schließlich im Finale über den damaligen OÖ-Ligist (später Regionalligist) FC Schwanenstadt gewann der SVP unter Trainer Will Harreither völlig überraschend den Hausruck/Salzkammergut Cup 1995.

Spieler wie Roman Fuchsberger, Markus Muggenhumer, Thomas Kraxberger, Werner Brandstetter waren die junge Garde. Andreas Schmalnauer, Gerald Grecksamer, Thomas Brandstetter und Wolfgang Hochauser als Routiniers führten damals diese Youngsters.

 

 

1999 - Landesliga, wir sind wieder da...!

©Foto: SV Pichl

Eigentlich ein Fußballjahr, in dem man mit einem neuen Trainer wieder in obere Tabellengefilde kommen wollte. Im Sommer 1998 kam es zu einem Trainerwechsel der sich als absoluter Glücksgriff herausstellte. Vom damaligen Landesligisten SC Marchtrenk konnte mit Albert Huspek ein Spieltertrainer verpflichtet werden, der schon in jungen Jahren als Spieler für den SVP tätig war. Ihm standen mit Othmar Ganster (heutiger Inhaber der Fa. Teamplayer) als Co-Trainer sowie Oskar Stockhammer als Torwart Trainer ebenfalls frühere Spieler des SVP zur Verfügung. Nach einem sensationellen Herbst fand man sich im Winter plötzlich unter den Top3 der Bezirksliga wieder. Die Mitstreiter um den Meistertitel: SV Bad Ischl (mit Spielertrainer Drazen Svalina) und die Blaue Elf aus Wels. Als man schon gar nicht mehr an den Meistertitel glaubte, leisteten sich die Kaiserstädter in Mondsee einen Ausruter, wir zogen vorbei und liesen uns nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängen. Pichl durfte nach über 22 Jahren wieder über einen Meistertitel jubeln. Nach 8 Jahren gelang der Wiederaufstieg in die 2. Landesliga.

 

Meistermannschaft Bezirksliga 1998/99
Kraxberger Daniel, Putz Jochen, Teszarik Zoltan, Schmalnauer Andreas, Wieser Martin, Fuchsberger Andreas, Grabmair Wolfgang, Kraxberger Thomas, Ablinger Clemens, Stöhringer Arthur, Madlmayr Walter, Hochhauser Hannes, Kirchgatterer Markus, Fuchsberger Roman, Branstetter Thomas, Plainer Habib, Aichinger Markus, Sams Christian, Mayr Wolfgang, Höretzeder Gernot, Muggenhuber Markus, Spielertrainer Huspek Albert;

 

2003 - ein neuer Trainer mußte gefunden werden

wird weiter vervollständigt!

SVP Team 1969
SVP Team 1972
SVP Team 1977
SVP Team 1999
SVP Team 2003
SVP Team 2005
SVP Team 2006
SVP Team 2008
Neuverpflichtungen 2008
SVP Team 2009
Gruppenfoto SVP 2010
SVP Team 2011

Die Obmänner beim Sportverein Pichl bei Wels

Bei der Anzahl der Obmänner spiegelt sich die Kontuinität des Vereins wieder. Auch hier wird versucht auf langfristiger Basis zu planen, dementsprechend gab es von der Gründung bis dato nur 4 verschiedene Obmänner die den Verein führten. (Fotokredit und © SV Pichl)

 

1963-1982: Ing. Walter Neuwirth
1982-1989: Karl Schürz
1989-1997: Josef Brandstetter
seit 1997: Dir. Gerhard Hochhauser

alle Trainer beim SV Pichl...

Nachstehend möchten wir unseren Besuchern alle unsere bisherigen Kampfmannschaftstrainer seit bestehen des Vereins vorstellen. Derzeit befindet sich diese Rubrik im Aufbau und wir werden versuchen von jedem Trainer ein Foto zu veröffentlichen.

 

 

1963: Andreas Paszmann
1968: Rudolf Montag
1971: Heinz Hochhauser
1976: Hümmler
....: Wegenast
....: Günther Holzer
....: Josef "Joly" Schröttner
....: Wegenast
1991: Josef Doppelbauer
1992: Gerhard Hochhauser
1993: Willi Harreiter
1996: Josef "Joly" Schröttner
1998: Albert "Ali" Huspek
2003: Karl Meister
2004: Othmar Ganster
2005: Gerold Sturm
2006: Andreas Luksch
2008: Rainer Neuhofer
2011: Drazen Svalina

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