2. Relegationsspiel am 23.06.2012
SV Entholzer Pichl 1963 gegen WSC Hertha Wels
Samstag, 23. Juni 2012 / 19.00 Uhr
1.200 Besucher im Pichler Winkelfeldstadion
Schiedsrichterteam: Andreas Feichtinger, Zlatan Dautovic, Lino Heiduck
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Spielbericht
Kampfmannschaft: "Pichl bringt WSC Hertha in die Landesliga…"
Unsere Mannschaft legte los wie aus der Pistole geschossen, direkt nach dem Anpfiff die erste Riesenchance auf den Führungstreffer. Andreas Fuchsberger bediente Rene Söllinger und dieser präsentierte den Ball Patrick Kirchberger wie auf dem Servierteller, leider fehlte beim Abschluss aus 5m das nötige Glück (01.). Nur 3 Minuten später verzog Kapitän Attila Böjte einen Schuss aus aussichtsreicher Position knapp (04.) und wiederum nur 5 Minuten später war es abermals Kirchberger der den Ball im Gästetor nicht unterbrachte (09.). Nun brachten die Gäste die Partie unter Kontrolle und agierten souverän und abgeklärt. In Minute 15 der erste Schock für die Heimelf, Elivs Ramakic entfloh seinem Bewacher und bediente seinen Sturmpartner & Ex-Pichler Edis Nadarevic, dieser ließ sich diese Chance nicht nehmen und schob den Ball trocken zur 1:0 Führung ein. Nach einem „billigen“ Ballverlust Freistoß an der Strafraumgrenze der Pichler, der Ball wird von der Mauer abgefälscht und landet beim absolut freistehenden und von den Pichlern vergessenen Matesic – der knallte aus 10 Metern den Ball zur 2:0 Führung in die Pichler-Maschen (19.). Der SVP zeigte sich in dieser Phase nun etwas geschockt und verzeichnete viele Ballverluste, nach einem Zweikampf waren 2 Spieler am Boden – auf einmal Hektik, was war passiert? Im Rücken von SR Feichtinger schlug Herthas Nr. 9 mit dem Ellbogen aus, nach Rücksprache mit dem gut postierten (3m entfernt) Assistent Dautovic lies der Schiedsrichter !!!ohne Verwarnung!!! weiterspielen. Nach gut 25 Minuten haben sich die Pichler vom Schock erholt und agierten nun wieder aktiv im Spiel, ohne vorerst zählbares heraus zu holen. Wieder war es ein leichtfertiger Ballverlust der den Gästen einen Konter präsentierte, zudem lies man sich in der Abwehr auf ein Laufduell mit Edis Nadarevic ein, für den dieses kein Problem war und souverän zur 3:0 Führung einschob (31.). Die Partie schien nun schon nach gut 30 Minuten für die Welser gelaufen zu sein, doch Kapitän Attila Böjte konnte einen Konter ganz cool zum 3:1 nützen (38.). – Halbzeit!
Nach dem Pausentee legten die Heimischen wieder los, Patrick Kirchberger scheiterte mit einem Kopfball knapp (48.). Trainer Sturm wechselte in der Pause die Taktik, stellte auf eine offensives 3-4-3 System um und so bekamen auch die Gäste Raum für Konter. In Minute 54 fast der Anschlusstreffer, bei einem abgefälschten Schuss von Thomas Koller kam Patrick Kirchberger nur um Zentimeter zu spät – weiterhin 3:1 für Wels. Ein Böjte-Kopfball streichte knapp über die Querlatte (62.) und im Gegenzug hatte Edis Nadarevic die große Chance auf 4:1 zu stellen. Yunus Özdemir dribbelte sich in Minute 66 durch die Welser-Abwehr, verzog aber seinen Schuss aus knapp 10 Metern deutlich. Nach einem rüden Foul von Dogan Serkan musste dieser vorzeitig unter die Dusche und die Gäste waren nur mehr zu zehnt! Just in diesem Zeitraum der Anschlusstreffer von Patrick Kirchberger zum 2:3 (71.). Unsere Elf mobilisierte nochmals alle Kräfte und hätte mit ein „bisschen“ Glück nur 1 Minute später den Ausgleichstreffer erzielt – ein Böjte-Freistoß streichte die Außenstange. So lief der Sturm-Elf die Zeit davon, wobei auch hier noch ganz gute Chancen nicht genützt werden konnten, die Gäste gingen ebenfalls mit ihren Konterchancen schon fast fahrlässig um und so blieb es bis zum Ende spannend. Die letzte Ausgleichschance hatte Alexander Neuwirth, doch auch sein Schuss fand den Weg ins Tor nicht. Nach 93 Minuten beendete Schiedsrichter Feichtinger das Spiel und somit muss der SV Entholzer Pichl nach insgesamt 27 Jahren in der Landesliga den Weg in die Bezirksliga antreten. „Der SV Entholzer Pichl gratuliert der WSC Hertha Wels zum einen zum 100-jährigen Geburtstag und zum anderen zum Aufstieg in die Landesliga – herzlich Gratulation“!!!
Fazit: Wir haben alles versucht, in den letzten 4 Runden noch den Kopf aus der Schlinge gezogen und es leider in Altheim nicht geschafft 1 einzigen Punkt mitzunehmen. In den Relegationsspielen geht es immer eng her und wäre uns der reguläre Treffer in Wels anerkannt worden – wäre es vielleicht anders ausgegangen! Faktum ist, wenn man in 2 Relegationsspielen nicht gewinnt – muss man den Abstieg akzeptieren – zumal ja auch eine Tabelle nach 26 Meisterschaftsrunden nicht lügt! Man kann jetzt tagelang nach Ursachen suchen, wird auch schnell welche finden – nur bringt es nichts mehr! Jetzt gilt es, den Abstieg so schnell wie möglich zu verarbeiten und an einer Mannschaft für die Bezirksliga zu arbeiten.
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